Sie können an die Schmerzklinik überwiesen werden, wenn Sie schon seit Langem unter starken Schmerzen leiden und Ihr Hausarzt oder der behandelnde Arzt keine Behandlung (mehr) weiß, die die Schmerzen lindern kann.

Wenn die medikamentöse Behandlung keine ausreichende Schmerzlinderung bringt, können eventuell Injektionen helfen. Zum Beispiel epidurale Infiltrationen. Es können auch andere, weniger invasive diagnostische und/oder therapeutische Techniken angewandt werden, nämlich Injektionen an verschiedenen Stellen, z. B. auf Höhe der Wirbelgelenke oder der Nervenwurzel. Anschließend kann eine dauerhaftere Behandlung des betroffenen Nervs mittels einer Radiofrequenztherapie („Erwärmung“) in Betracht gezogen werden.

Praktisch

Was bringen Sie mit?

  • Ihren Personalausweis
  • Ihre aktuelle Medikamentenliste
  • Die vom Arzt auszufüllenden Formulare für Versicherung, Arbeits- oder Schulausfall
  • Ergebnisse der jüngsten Untersuchungen: CT-Scan, NMR, Laborergebnisse, Berichte, CD-ROM mit Bildern, Code für den Online-Zugang zu medizinischen Bildern, ...
  • Das Überweisungsschreiben Ihres Haus- oder Facharztes
  • Lesematerial, Laptop, Tablet, ...

Es gibt eine Reihe von Dingen, die Sie bereits vor Ihrem Krankenhausaufenthalt und Ihrer Schmerzbehandlung wissen sollten.

Wir setzen Röntgenstrahlen ein, daher ist es sehr wichtig, über eine (mögliche) Schwangerschaft vorher den überweisenden Arzt, aber auch den behandelnden Arzt und das Pflegeteam der Schmerzklinik im AZ Jan Portaels zu informieren.

Bei Krankheit oder Fieber am Tag der Behandlung ist es am besten, vorher die Schmerzklinik zu kontaktieren.

Teilen Sie unbedingt bekannte Allergien mit.. Dazu können bestimmte Medikamente, Latex, Kontrastmittel, Desinfektionsmittel, aber auch bestimmte Nährstoffe gehören.

Die Einnahme von Blutverdünnern muss vor Beginn der Behandlung abgesetzt werden, um unerwünschte Blutungen während und nach der Behandlung zu vermeiden. Je nach Grund für die Einnahme der Blutverdünner sind damit jedoch Risiken verbunden. Geben Sie also immer an, dass Sie Blutverdünner einnehmen, und setzen Sie die Medikamente nur in Absprache mit Ihrem Arzt ab. Mögliche Blutverdünner können sein: Plavix®, Ticlid®, Efient®, Eliquis®, Xarelto®, Pradaxa®, Marcoumar®, Sintrom®, Brilique®, Aspirin®, Asaflow®, Clexane®, Lixiana®, ...

Die übliche Regel, dass Sie ab Mitternacht nüchtern bleiben müssen, gilt nicht für diese Schmerztherapie. Es wird jedoch empfohlen, ab drei Stunden vor Beginn der Infiltration nichts mehr zu essen oder zu trinken.

Treffen Sie außerdem bevor Sie ins Krankenhaus kommen schon die notwendigen Vorkehrungen für die anschließende Begleitung nach Hause. Nach einer Schmerzbehandlung ist es nicht empfehlenswert, selbst ein Fahrzeug zu führen.

Bringen Sie keinesfalls Kinder mit ins Krankenhaus.

Wenn Sie Ihren Termin aus bestimmten Gründen nicht wahrnehmen können, informieren Sie uns bitte so schnell wie möglich und mindestens einen Arbeitstag im Voraus unter der Nummer: 02/254 64 00. Damit vermeiden Sie, dass das Krankenhaus Ihnen eine Stornorechnung schicken muss. Außerdem ermöglicht es uns, andere Patienten einzuplanen.

Weitere Informationen zur Schmerzbehandlung und Schmerztherapie finden Sie in unseren Broschüren

Ärzte

Oberschwester Karen Vijverman
T 02 257 57 26
Standort:Block A, 2. Etage

Patientenbroschüren